Fable – Long Hath the Night Dwelt (22.5.2026)
Release-Review
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HeavyProg – das Genre der Zeit bringt einen neuen Stern zu leuchten: die beeindruckende Debüt-EP der spanischen Band FABLE, „Long Hath the Night Dwelt“ wird im Mai erscheinen und ist ein Projekt gleich zweier Musiker, die derzeit mit Phantom Spell auf Tour sind. Das sind Jose Soler, der Kopf hinter FABLE, und sein kongenialer Partner bei Phantom Spell, Bassist Miguel Moreno.
Ursprünglich als Solo-Projekt von Jose Soler (Phantom Spell, Chantrice) gestartet, vereint FABLE Einflüsse aus den 70er und 80er Jahren Hard Rock und Heavy Metal, von Thin Lizzy über Whitesnake bis Pagan Altar und Hällas, ergänzt durch Anklänge an den alten US-Metal. Die EP erzählt eine düstere Fabel über Klassenkampf und Revolution, eingebettet in eine mystische Geschichte um die Unterdrückung durch „The Owl“.
Mit fünf Tracks und einer Laufzeit von 22 Minuten überzeugt die EP durch geduldiges, stimmungsvolles Songwriting, das nie überladen wirkt. Die warmen, fast uralten Klangwelten und die erzählerischen Vocals schaffen eine dichte Atmosphäre, die an jahrhundertealte Folklore erinnert. Jedes Element fügt sich zu einem stimmigen Ganzen, das mit Klasse und Sorgfalt gestaltet ist. Besonders beeindruckend ist, wie Fable es schafft, trotz der kurzen Laufzeit von 22 Minuten eine vollständige narrative Reise zu kreieren. Von der erzählerischen Einleitung in „Prelude“ bis hin zum triumphalen Finale in „The Moon“ fühlt sich jeder Ton an, als stamme er aus einer längst vergessenen Zeit, ohne dabei altbacken zu wirken.
Bei 5 Songs ist es schwierig, einzelne hervorzuheben. Drei Songs will Hard and Live näher betrachten:
„The Owl“ markiert den Einstieg in den Heavy Rock der 70er Jahre. „The Owl“ markiert den Einstieg in den Heavy Rock der 70er Jahre. Geprägt von markanten, zweistimmigen Gitarrenläufen, die an Thin Lizzy erinnern, verleiht Alberto de Laras kraftvoller Gesang dem heroischen Kampf gegen die Unterdrückung eine besondere Tiefe. Ein dynamisches Solo-Duell bildet das Zentrum dieses Titels.
Mit „The Oak“ wird es progressiver – Jose Solers Gespür für progressiv angehauchten Metal und geduldiges Songwriting. Beginnend mit einem mitreißenden Riff, entwickelt sich der Song zu einer Hymne über Beständigkeit, wobei warme Analogsounds die mystische Atmosphäre der EP unterstreichen.
Das epische Finale „The Moon“ bündelt alle Stärken der Band. Mit einem packenden Groove, atmosphärischen Synthesizer-Einsprengseln und einem eingängigen Refrain wird die Aura der Nacht eingefangen. Das Outro beschließt die Revolution mit einem Gefühl von Hoffnung und führt die narrative Reise zu einem runden Abschluss.
Erscheinungsdatum: 22. Mai 2026, Label: Dying Victims Productions
Tracklist
Prelude
The Owl
The Oak
Dancers
The Moon
Fable sind:

Jose Soler – Drums, Guitars
Miguel Moreno (Miguel M. Menárguez) – Bass
Alberto de Lara – Vocals

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